03.08.2017

Samtgemeinde Bevern bekämpft Ratten.

In der Samtgemeinde Bevern wird die Fa. Nolte Schädlingsbekämpfung & Dienstleistungen, Hameln eine Rattenbekämpfung durchführen.

In der Zeit

vom 17.08.2017 bis 22.08.2017
wird die Firma im Bereich der Samtgemeinde die bekannten Befallstellen mit Ködern belegen.

Dabei werden rot eingefärbte Köder hauptsächlich in Kanalschächten, Fluss- und Bachläufen, sowie Schlammteichen, in Rohren und Futterkästen ausgelegt. Jede Futterstelle wird mit einem Warnzettel versehen. Entdeckte Köder sollten insbesondere von Kindern nicht berührt werden.

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass Rattenbefall in der Samtgemeinde dem Ordnungsamt umgehend mitgeteilt werden sollte, damit die Bekämpfung durch die Fachfirma erfolgen kann. Die Bekämpfung ist kostenlos.

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Information

Samtgemeinde Bevern

Ordnungsamt
Herr Krupp

05531 - 994425

 
 

Hinweise zum Thema: Ratten

Ratten leben zum überwiegenden Teil in Wäldern. Die meisten Arten meiden die Nähe des Menschen. Einige Arten haben sich als Kulturfolger hingegen an die Nähe des Menschen angepasst und finden sich sowohl in Häusern als auch in landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Schadwirkung:

Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen freilebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge. Der in der Landwirtschaft durch sie verursachte Schaden ist enorm, so dass gegen sie Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Zudem treten sie in Gartenanlagen auf, wo besonders Wurzeln und Knollen angenagt werden. Sie nutzen dabei auch gern Gänge, welche durch Maulwürfe gegraben wurden. Auch Gebäude werden in Mitleidenschaft gezogen, weil diese Nager Wasser- und Abwasserleitungen beschädigen können. Zudem ist die Verbreitung von Krankheitserregern durch die Ratten ein Problem.

Betreiber von abwassertechnischen Anlagen sind nach den deutschen Unfallverhütungsvorschriften zur Rattenbekämpfung verpflichtet. Dies betrifft vor allem die Kommunen und Abwasserzweckverbände.

Vorbeugung:

• Hunde, Katzen und andere Haustiere sollten im Haus gefüttert werden. Draußen herumstehende Tiernahrung zieht auch Ratten an. Die Hausstiere sollten auch kein Futter mit nach draußen nehmen – Knochen, die der Hund im Garten vergräbt, sind für die Schädlinge ebenfalls attraktiv.

• Ein Großteil des Futters, das man Tauben, Enten oder Fischen in der Natur zukommen lässt, holen sich Ratten. Möchten Sie Vögeln im Garten Futter bereitstellen, sind dafür vom Boden aus schwer erreichbare Futterstationen und Vogelhäuser der richtige Ort.

• Essensreste dürfen nicht in der Toilette oder über das Spülbecken entsorgt werden. Der Grund: Dadurch erhöht sich das Nahrungsangebot in der Kanalisation, und Ratten werden von den Lebensmitteln angelockt. Etwa 80 Prozent der Ratten leben in der Kanalisation oder kommen von dort. Wittern sie lohnende Beute, dann können sie über die Abflussrohre von Toiletten ins Haus eindringen.

• Mülltonnen-Standplätze oder Sammelorte für Abfall sollten sauber sein und in Ordnung gehalten werden. Die Behälter müssen geschlossen bleiben.

• Küchenabfälle kann man kompostieren, auf einen offenen Kompost gehören jedoch keine Fisch- oder Fleischabfälle. Das wäre ein regelrechtes Rattenbüffet. Geben Sie solche Abfälle lieber in die Biotonne.

• Falls Sie auf Spielplätzen, in Parks oder auf anderen öffentlichen Flächen Ratten entdecken, dann melden Sie es der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Dort müssen ausreichend viele Abfallbehälter aufgestellt und regelmäßig geleert werden.

• Ratten versperrt man am besten den Weg ins Haus, wenn Fenster, Türen und andere Öffnungen fest verschließbar sind und keine Spalten oder Löcher aufweisen. Schon durch wenige Zentimeter große Öffnungen können Ratten eindringen. Deshalb sollten auch Lüftungsschlitze mit feinmaschigem Draht blockiert und Fundamentrisse instandgesetzt werden.

• Abwasserleitungen, die nicht in Gebrauch sind, sollten Sie mit Schutzgittern verschließen. In benutzten Abflüssen kann man Wasserfallen installieren.

• Ratten können auch an Bäumen, Sträuchern oder Rankpflanzen auf Balkone klettern und von dort ins Haus gelangen. Dicht am Haus stehende Pflanzen sind also ungünstig.

• Je glatter der Putz, die Farbe oder die Verkleidung an Hausfassaden, desto schwieriger wird es für Ratten, daran hinaufzuklettern.

Bekämpfung:

Vergiftung - Die Tötung von Ratten mithilfe von ausgelegten Giftködern ist in Industrieländern die bei weitem verbreitetste Methode der Rattenbekämpfung. Mit ihrer Hilfe ließ sich in Städten und Siedlungen der Bestand an Ratten soweit verringern, dass von ihnen kein großer Schaden angerichtet wird. Die in den Ködern verwendeten Rattengifte sind auch für Menschen meist gesundheitsschädlich, seltener giftig. Daher ist bei ihrer Anwendung und dem Umgang besondere Vorsicht nötig.

Lebendfalle - Ratten lassen sich aufgrund ihrer Vorsicht und Lernfähigkeit sehr viel schwerer fangen als Mäuse. Sie kommen in Familienverbänden vor und lernen durch Beobachtung anderer Ratten. Lebendfallen, die einfach nur eine größere Version von Mausefallen sind, fangen deshalb einen geringeren Prozentsatz aller anwesenden Ratten als Totfallen. 

 
 

Adresse

Rathaus
Samtgemeinde Bevern
Angerstraße 13a
37639 Bevern